Für die aktuelle Ausgabe Januar der Zeitschrift SINGEN ist die Redaktion der ProStimme GmbH in Chören auf die Suche nach der Generation Y gegangen. Zur Generation Y zählen Menschen der Jahrgänge zwischen 1985 und 2000 (je nach Definition zum Teil auch schon 1981). Die Generation folgt auf die Generation Z und wird als eine nachfragende Generation bezeichnet (Y wird in englischen wie “why (warum)?” ausgesprochen).

Im Gespräch mit zwei Chorleitern, die selbst der Generation Y angehören, Nikolai Ott und Martin Renner, zeichnet sich ein Bild der Sängerinnen und Sänger unter 35. Sie wollen vorallem vorankommen und gute Musik machen. Mittelmäßigkeit, unklare Ziele und zuviel Platz für Befindlichkeiten sind Todsünden, wenn die Generation Y im Chor erreicht werden soll. Die Portraits der beiden jungen Chöre wireless! und Remigius Kammerchor Nagold verstärken die Thesen der Chorleiter. Junge Menschen haben Freude daran intensiv und ausdauernd für ein musikalisches Erlebnis zu arbeiten. Egal ob Klassik oder Pop, dieses Erlebnis muss hohen Ansprüchen genügen. Dafür braucht es authenthische und gut qualifizierte Chorleiter.

Darüber lohnt es sich nachzudenken:

1. Wie viel Zeit singe ich wirklich?
2. Kennen wir unsere Ziele?
3. Nutzen wir Zeit effektiv?
4. Haben wir den richtigen Chorleiter für unsere Ziele?
5. Haben wir Spaß?
6. Geht es uns um die Musik?
7. Sind wir offen für Neues?
8. Arbeiten wir an unseren Zielen und erreichen wir sie?
9. Passt unser Auftreten und Erscheinungsbild zu den Zielen?
10. Machen unser Chor / unsere Chorleitung / unser Vorstand was sie sollen?
11. Wann waren wir zuletzt bei einem Chorwettbewerb?

 

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